114. REKORDLEBENSERWARTUNG…

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Mit einigen Funkkollegen sprach ich am Funk über das Thema – Werden die Menschen tatsächlich immer älter?

Das Mädchen auf dem Foto stellt sich die Frage: „Werde ich auch schon 100 Jahre alt?“ Leider nicht, erst ab Geburtenjahrgang 2007 ist mit solch einer „Rekord-Lebenserwartung“ zu rechnen.

Viele Leserinnen und Leser werden sich jetzt fragen – warum?
Garantie gibt es dafür natürlich nicht, aber aus „Statistischer Sicht“ wird einer Generation (Geburtsjahrgang 2007) eine Lebenserwartung von 100 Jahren bescheinigt. Grund dafür sind die sensationellen Fortschritte im Bereich der medizinischen Forschung.

Wenn man zurückdenkt, gab es tatsächlich einen ständigen Anstieg der Lebenserwartung. Die guten alten Römer, sie segneten bereits mit unglaublichen 25 Jahren das Zeitliche. Ab dem Mittelalter ging es schon ein bisschen „Bergauf“. Die Ritter schafften es immerhin schon auf 33 Jahre. Im Jahre 1920 wurden die Menschen bereits durchschnittlich 57 Jahre alt.

Also große Probleme bei „Pensionen“ und „Altenvorsorge“ dürfte es weder bei den alten Römern, den Rittern und auch nicht bei den Menschen im Jahr 1920 gegeben haben.

Laut Aussagen des Wiener Primar Alfred Pschill – die Sensation:
Mit dem Geburtenjahrgang 2007 wird erstmals der dreistellige Bereich erreicht – 100 Jahre und sogar darüber werden für unsere Sprösslinge bereits die Regel sein. Herz, Lunge, das Verdauungssystem und andere wichtige Organe können die aktuelle Lebenserwartung noch übertreffen.

Für Kinder der „Dritten Welt“ wird diese „Vorhersage“, so meine ich, keinesfalls gelten, denn da werden vermutlich auch in Zukunft noch viele durch Krankheit und Hunger frühzeitig sterben.

Allerdings gibt es auch für die zukünftigen „100-Jährigen“ noch „Schwachstellen“ – Wirbelsäule und Gelenke. Da setzt bereits bei manchen 30-Jährigen der Verfall ein.
Fast schon vergleichbar mit einem Diesel-Pkw. Der Motor schafft in manchen Fällen bis zu 500.000 km oder mehr. Manch andere Pkw-Teile kommen da leider nicht mehr ganz mit.

Wirken sich die Umwelteinflüsse und unsere Umweltverschmutzung nicht negativ auf die Menschen aus? Oder ergeht es uns ähnlich wie den Insekten und dem Ungeziefer, die teilweise bereits gegen „Schadstoffe und Gift“ resistent geworden sind.

Es ist zu befürchten, dass in Zukunft durch die vielen „100-Jährigen“ das Pensionssystem nicht nur wackeln, sondern vermutlich völlig zusammenbrechen wird. Auch die „Altenversorgung“ könnte zum unfinanzierbaren Problem werden.

Vielleicht sehe ich auch für die Zukunft der „100-Jährigen“ viel zu „Schwarz“.

Übrigens ist mir gerade eine Lösung für die Finanzierbarkeit der zukünftigen Pensionen eingefallen: Arbeiten bis zum „Umfallen“!

November 2012 / Henry 1



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