115. DAS TÜRKISCHE BAD…

115 tuerkisches

Damit uns am Funk keiner der „Ewigen Lauscher“ den Vorwurf machen kann, es gäbe bei unseren diversen Funkgesprächen zu wenig Abwechslung. Mit Kollegen sprach ich vor einigen Tagen über das noch nie besprochene Thema :„Türkisches Bad“ …

Als kleine Erläuterung für alle Leserinnen und Leser. „Ewige Lauscher“ sind jene „Zeitgenossen“, welche ihre Funkgeräte „Nur” zum „Mithören“ verwenden und selbst kaum oder nie „Funken“. Dagegen gibt es auch wirklich nichts einzuwenden. Nur verwechseln eben manche dieser „Ewigen Lauscher“ diverse Funkgespräche mit „Radiosendungen“. Man erfährt dann über „Zwei Ecken“, aber auch „Direkt“, wenn ihnen Themen nicht gefallen haben.

Aber nun zum Thema „Türkisches Bad“. Nachdem ein Funkkollege nicht genau wusste, was ein „Türkisches Bad“ ist, klärte ich ihn diesbezüglich auf. Muss aber so ehrlich sein, dass ich nachfolgende „Informationen“, die ich am Funk „Verlautete“, selbst erst einige Tage vorher im Internet nachgelesen habe. Auslöser war ein Bild von Anton Solomoukhas in einer „Österreichischen Tageszeitung“ – „Türkisches Bad“ (siehe Foto). Was ich bei diesem Bild stark vermisste, war eindeutig das „Bad“. Denn außer den 14 nackten Damen und „Einem Hund“, konnte ich nur eine ganz kleine Wanne mit sehr wenig Wasser entdecken. Ob diese allerdings für alle 14 Damen ausreicht – der Hund wird ja vermutlich nicht in die Wanne dürfen – wage ich zu bezweifeln. Wollte schon ein „Suchbild“ machen, wie lange benötigt man dazu, bis die „Miniwanne“ entdeckt wird? Da ich eure Zeit nicht übergebührlich in Anspruch nehmen wollte, habe ich darauf verzichtet und die „Miniwanne“ mit einem „Gelben Stern“ gekennzeichnet.

Das „Türkische Bad“ wird zu meiner größten Überraschung auch „Römisches Bad“ genannt. Das Baden im Dampf gehört bei vielen Völkern zu den ältesten und beliebtesten Badeformen. Weder die Türken noch die Römer sind die Erfinder dieses „Bades“, sondern nordeuropäische Völker, die schon vor tausenden von Jahren den angenehmen Aufenthalt im Dampf erkannten. Damals wurde der Dampf noch durch das Begießen der heißen Steine erzeugt, später in Kesseln, außerhalb der eigentlichen Baderäume. Es war in jedem Fall mühselig, kontinuierlich Dampf zu erzeugen, warum das Dampfbad mit der Sauna nicht Schritt halten konnte.

Allen Lesern, die „Türkisch Baden“ wollen, viel Spaß in der „Miniwanne“. Solltet ihr vielleicht länger warten müssen, bis ihr an die Reihe kommt, mit den Damen (am Foto) lässt es sich vermutlich recht nett plaudern. Sollte es sprachliche Probleme geben, vielleicht fällt den „Herren der Schöpfung“ auch noch etwas „Anderes“ ein als – „Plaudern“.

2012 / Henry 1



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