81. ZU VIELE GENERÄLE!

90 Zu viele Generäle

Mit einigen Kollegen sprach ich am Funk über das Thema: „Österreichisches Bundesheer“ …

Falls meine Informationen stimmen, soll es beim „Österreichischen Bundesheer“ zu viele Generäle und zu viel Bürokratie geben.

Angeblich gibt es 207 Generäle. 159 dieser Offiziere sind im aktiven Dienst, 17 bei der Miliz und 31 im Reservestand. Es gibt zwar nur „Einen General“ (siehe „Kopfloses“ Foto am Beginn dieses Beitrags), allerdings werden auch Brigadiere, Generalmajore und Generalleutnants als „Generäle“ bezeichnet.

Auch in unserer Funkrunde waren wir der Ansicht, da Österreich ja gerade keine „Riesenheer“ hat – diese 207 „Generäle“ sind zu viel.

Ein Vergleich dazu: 1914 bis 1918 gab es bei der k. u. k. Armee rund 200 Generäle – allerdings hatte das damalige Heer eine „Mobilmachungsstärke“ von 2,4 Millionen Soldaten.

Wir waren uns auch in dieser Funkrunde einig, dass es nicht „Generäle“ – z. B. Brigadiere geben soll, die nur einen Büro-Job machen. Diese gibt es aber sehr wohl …

Die Einsparung von Generälen wird sicherlich nicht ganz unproblematisch sein, denn so manche Offiziere, welche knapp vor der Beförderung zum „General“ (Brigadier) stehen, werden  -  sollte es tatsächlich zu Einsparungen kommen – vermutlich „Durch die Finger schauen“.

Selbstverständlich gab es in der Funkrunde auch Lob für unser Bundesheer. Sehr viel Lob gab es für die ausgezeichnete Arbeit der Pioniere und Soldaten in Katastrophenfällen – z. B. bei Überschwemmungen, Muren oder bei großen Lawinenabgängen …

 Derzeit gibt es anscheinend bei unserem Heer zu viele „Häuptlinge“  – für so wenig „Indianer“ …  

 

2011 / Henry 1     



Ein Kommentar zu “81. ZU VIELE GENERÄLE!”

  1. Robert sagt:

    Genau, das ist es. Zu viele Generäle, die viel zu viel kosten. Ein treffender Satz. Zu viele Häuptlinge für so wenige Indianer.
    Ob man für die Zukunft etwas lernt bezweifle ich.

    Tschau Robert

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